Salbei (Salvia Officinales)

Anwendung:

Schlaganfälle, gegen Lähmungen, Blutreinigung, Krämpfe.
Salbeitee sollte nicht über einen längeren Zeitraum getrunken werden.

Zubereitung:

Ein gehäufter Teelöffel auf 1/4 Liter Wasser. Einige Minuten Ziehen lassen.

Nebenwirkungen im Überblick:

Jedes Mittel, das wirkt, hat auch Nebenwirkungen – das gilt auch für Salbeitee. Wie bei vielem entscheidet die Dosis zwischen der positiven oder negativen Wirkung eines Krauts. Trinken Sie zu viel Salbeitee und über längere Zeit regelmäßig, können sich Nebenwirkungen einstellen. In hohen Dosierungen ist Thujon nämlich ein Nervengift.
Bei einer starken Überdosierung von Thujon können neben Kopfschmerzen auch Benommenheit und Schwindel auftreten. Zudem kann es zu Magen-Darm-Krämpfen kommen, verbunden mit Erbrechen. Die Krämpfe können nicht nur im Magen-Darm-Trakt auftreten, sondern auch die Blase betreffen. In diesem Fall kommt es zum Harnverhalt. Besonders vorsichtig sollten Schwangere mit Salbeitee umgehen. Salbei, genauer gesagt das Thujon darin, kann während der Schwangerschaft die Gebärmutter und den Hormonhaushalt stimulieren. Das kann Wehen auslösen und zu einer Frühgeburt führen. Auch in der Zeit vor dem Geburtstermin sollten Sie als Schwangere auf Salbeitee verzichten, da das Thujon die Milchbildung hemmt. Greifen Sie während der Schwangerschaft besser zu Kamillentee. Davon können Sie ohne Bedenken so viel trinken, wie Sie möchten.